Mitgliederversammlung am 31.01.2014

Veröffentlicht am 02.02.2014 in Ortsverein

Kandidaten für Stadtratsliste nominiert - Wolfgang Denzer kandidiert als Bürgermeister
SPD Rodalben stellt frühzeitig personelle Weichen

Die SPD Rodalben hat in ihrer Mitgliederversammlung am 31. Januar frühzeitig die personellen Weichen für die diesjährige Kommunalwahl am 25. Mai gestellt und damit als erste Partei ihre Kandidaten veröffentlicht. Bemerkenswert dabei: In einer harmonischen Versammlung erfolgten alle Entscheidungen einstimmig. „Es war unsere eigene Vorgabe, im neuen Jahr möglichst schnell die Kandidaten zu nominieren und damit die Wählerinnen und Wähler frühzeitig zu informieren“, erklärte der erste Vorsitzende Wolfgang Denzer. Er bedankte sich schon jetzt bei den Fraktionsmitgliedern seiner Partei für die gute und konstruktive Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren.

Die Begrüßung des Vorsitzenden stand unter dem Motto „Nicht nur reden, sondern handeln“. Er zog eine Bilanz der vergangenen fünf Jahre, in denen seine Partei als größte Fraktion einer Mehrheitskoalition angehört. Es habe sich gezeigt, dass die SPD Verantwortung übernehmen könne und das wolle sie auch weiterhin tun. Dabei hätten sich die Sozialdemokraten insbesondere durch ihre Sachlichkeit und weniger durch emotionale Diskussionen ausgezeichnet. Als Beispiele für das Handeln nannte der Vorsitzende die Lohnbrücke. Nachdem die Planungen stehen und die Zuschüsse zugesagt sind, stehen demnächst der Abriss und anschließend der Neubau der wichtigen Verkehrstangente auf dem Programm. Zudem nannte er den Abriss der ehemaligen Schuhfabrik Durm und die Anschaffung neuer Fahrzeuge und Geräte für den städtischen Bauhof, wo in den letzten fünf Jahren viel Geld investiert wurde. Damit sei die SPD dem Vertrauen der Wählerinnen und Wähler gerecht geworden, resümierte Denzer. Zudem habe die Partei keine internen Querelen und könne sich vollständig auf die politischen Aufgaben konzentrieren – das mache ihn optimistisch. Für die kommende Kommunalwahl bauen die Sozialdemokraten auf ein junges Team und setzen den spätestens vor fünf Jahren begonnenen Generationswechsel fort. Es mache ihn schon ein wenig stolz, dass es der SPD gelungen sei, junge Frauen und Männer für die Partei zu gewinnen, sagte Denzer. Dies zeige sich bei einem Durchschnittsalter von unter 40 Jahren deutlich. Man hoffe natürlich, dass man mit dem Personal gerade auch junge Wählerinnen und Wähler ansprechen könne. Gleichzeitig gehe man den Weg einer personellen Kontinuität weiter, denn alle bisherigen Stadtratsmitglieder der SPD kandidieren auch in diesem Jahr wieder. Allerdings: Beim Frauenanteil von etwas mehr als 20 Prozent habe die Partei „noch Luft nach oben“, so der Vorsitzende. Die personellen Weichenstellungen hatte der SPD-Ortsverein bereits Anfang Januar im Rahmen einer Klausurtagung mit einem erweiterten Vorstandsteam getroffen. Dabei fiel auch die einstimmige Entscheidung, einen Kandidaten für das Amt des Stadtbürgermeisters zu nominieren. Man sei sich durchaus darüber bewusst, dass der bisherige Stadtbürgermeister möglicherweise einen Amtsbonus genieße. Trotzdem sei seine Wiederwahl kein Automatismus, zumal es auch Meinungen gäbe, die sagen, dass nach zehn Jahren Amtszeit ein Wechsel vielleicht neue Impulse bringen und der Stadt gut tun könne. Nach der Begrüßung ging das Wort an Peter Spitzer, der die Leitung der Versammlung übernahm. Der zweite Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes und Ortsbürgermeister von Donsieders hatte sich im Vorfeld bereit erklärt und moderierte das Wahlprozedere in souveräner Art und Weise. Allerdings machten es ihm die Rodalber Sozialdemokraten auch leicht: Aufgrund der sehr detaillierten Vorbereitung verliefen die Wahlen sehr harmonisch und ausnahmslos einstimmig. Als Bürgermeisterkandidat nominierten die Mitglieder mit Wolfgang Denzer einen gebürtigen Rodalber. Der 52 Jahre alte Kriminalhauptkommissar, der als Pressesprecher beim Polizeipräsidium Westpfalz beschäftigt ist, fungiert bereits seit fünf Jahren als erster Beigeordneter sowie als Vertreter des Stadtbürgermeisters und ist für verschiedene Geschäftsbereiche zuständig. Daneben führt er die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat an und ist Mitglied des Kreistages. Die SPD-Liste für den Stadtrat setzt sich wie folgt zusammen (Alter in Klammer): 1. Wolfgang Denzer (52) 2. Dietmar Ulmer (55) 3. Torsten Striehl (42) 4. Hannah Denzer (23) 5. Peter Lehmann (48) 6. Daniel Büffel (27) 7. Daniel Dully (22) 8. Sina Fränzel (20) 9. Elmar Büffel (49) 10. Johan Wagner (52) 11. Andrea Büffel (46) 12. Otto König (57) 13. Dominic Wagner (25) 14. Frederic Lehmann (18) Nach den Wahlen der Kandidatinnen und Kandidaten beschloss die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes Mehrfachbenennungen für die Listenplätze eins bis fünf. Für die SPD-Liste zur Wahl des Verbandsgemeinderates schlug die Versammlung folgende Kandidatinnen und Kandidaten vor: Wolfgang Denzer, Torsten Striehl, Johan Wagner, Dietmar Ulmer, Elmar Büffel, Sina Fränzel, Otto König, Andrea Büffel, Hannah Denzer und Peter Lehmann. Zum Abschluss der einstündigen Versammlung bedankte sich Wolfgang Denzer bei allen Anwesenden für den reibungslosen Ablauf und bei Peter Spitzer für die routinierte Versammlungsleitung. In Bezug auf den bevorstehenden Wahlkampf zeigte er sich sehr zuversichtlich, zumal er als „Teamplayer“ auf ein gutes Team zurückgreifen könne. Gleichzeitig appellierte er an alle Wählerinnen und Wähler am 25. Mai zur Wahl zu gehen und der SPD ihr Vertrauen zu schenken. Die Vorstellung mit Fotos der Kandidatinnen und Kandidaten erfolgt demnächst auf dieser Seite!

 

Besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite

Besucher:418287
Heute:1
Online:1

23.05.2017 14:56 SPD stellt Leitantrag zum Regierungsprogramm vor
Mehr Gerechtigkeit in unserem Land Investitionen in Bildung, mehr Unterstützung für Familien und eine deutliche Entlastung von Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen – der SPD-Parteivorstand hat am Montag einstimmig einen Leitantrag für das SPD-Regierungsprogramm beschlossen. „Es geht in dem Programm darum, für mehr Gerechtigkeit in Deutschland zu sorgen, dafür steht die SPD“, sagte Generalsekretärin Katarina

23.05.2017 13:55 Elisabeth Selbert: Kämpferin für Gleichstellung wird geehrt
Eine große Sozialdemokratin wird Namensgeberin eines Bundestagsgebäudes. Elisabeth Selbert, eine der Mütter des Grundgesetzes, war eine zentrale Vorkämpferin für mehr Gleichberechtigung von Männern und Frauen. „‘Männer und Frauen sind gleichberechtigt.‘ Mit diesem Satz hat Elisabeth Selbert Geschichte geschrieben. So selbstverständlich er heute klingt, so umstritten war er bei der Formulierung unseres Grundgesetzes. Ursprünglich sollte das

23.05.2017 12:54 Mehr Rechte für Frauen in Arbeit sind mit CDU/CSU-Fraktion nicht zu machen
Ein Gesetz sollte Frauen ein Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit ermöglichen. Doch das Vorhaben aus dem Hause von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ist nun endgültig gescheitert – am Bundeskanzleramt. „Mehr Rechte für Frauen in Arbeit sind mit CDU/CSU-Fraktion nicht zu machen. Das ist nicht nur frauenpolitisch von gestern, sondern auch wirtschaftlich unsinnig. Da hilft offenbar auch nicht, dass die Bundeskanzlerin

21.05.2017 14:13 Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken verbessern
Der Gesetzentwurf zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken ist ein wichtiger Schritt, um Hass und Straftaten im Netz zu bekämpfen. Im parlamentarischen Verfahren müssen aber noch Änderungen erreicht werden. „Es ist richtig und wichtig, dass die Anbieter der sozialen Netzwerke auch gesetzlich stärker in die Verantwortung genommen werden müssen. Es ist offensichtlich, dass das

20.05.2017 16:12 Der Bund wird zum Garanten für gleichwertige Lebensverhältnisse
Koalitionsfraktionen einigen sich bei Reform der Bund-Länder-Finanzen Die Spitzen der SPD- und der CDU/CSU-Fraktion haben noch offene Fragen bei der geplanten Bund-Länder-Finanzreform geklärt. Das Kooperationsverbot wird durchbrochen, eine Privatisierung von Bundesautobahnen ausgeschlossen. Am frühen Mittwochabend haben SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, Unionsfraktionschef Volker Kauder und CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt vor der Presse die Details der Einigung über die zahlreichen Grundgesetzänderungen erläutert. Von 2020

Ein Service von info.websozis.de