Felsenwanderweg – SPD macht „Frühjahrsputz“
Rechtzeitig mit Beginn der Wandersaison hat der SPD-Ortsverein Rodalben am letzten Samstag im April seinen Beitrag zur Attraktivität des Felsenwanderweges geleistet. Mit fünf Helfern stand ein vierstündiger Arbeitseinsatz an, bei dem das gut 1.500 Meter große Teilstück zwischen Bierkeller und Kiesfelsen „auf Vordermann“ gebracht wurde. Mit Motorsensen, Hacken und Rechen wurde der Weg frei geschnitten und gesäubert.
„Gerade jetzt, wenn wieder viele Wanderinnen und Wanderer nach Rodalben kommen, wollen wir unser Teilstück natürlich in einem optimalen Zustand präsentieren“, erklärte der Vorsitzende Wolfgang Denzer. Auf der neu gebauten Terrasse des Lokals „Zum Spiegelbrunnen“ ließen die Helfer den Arbeitseinsatz am frühen Samstagnachmittag ausklingen.
Die SPD Rodalben hat seit Jahren hat eine Patenschaft für den Qualitätswanderweg übernommen, die mit zwei bis drei Arbeitseinsätzen pro Jahr im Frühjahr und Spätsommer verbunden ist.
Während den Arbeiten trafen die SPD-Mitglieder auf eine fünfköpfige Gruppe aus dem Rhein-Neckar-Raum. Die aus Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen stammenden Männer waren schon mehrfach in Rodalben und lobten die Qualität des Weges. Bemerkenswert fanden sie zudem die Initiative der Rodalber Vereine und Gruppen, die den Felsenwanderweg pflegen.
Stadt Rodalben schreibt weiter „rote Zahlen“
Wenig Positives gibt es von der letzten Stadtratssitzung zu berichten, in der die Beratungen und der Beschluss des Haushaltes 2011 auf dem Programm standen. Der Rat beschloss mit den Stimmen der Mehrheitskoalition und des Bürgermeisters einen defizitären Etat - ein Schicksal, das die Stadt Rodalben mit vielen anderen Kommunen und Städten teilt. Die CDU-Fraktion und das FDP-Ratsmitglied stimmten gegen den Haushalt.
Ein Schandfleck muss weichen
Einem Schandfleck in der Schulstraße in Rodalben geht es in diesem Jahr „an den Kragen“ – die ehemalige Schuhfabrik Durm wird demnächst abgerissen. Das hat der Stadtrat in seiner ersten Sitzung im Jahr 2011 beschlossen. Nachdem es noch Klärungsbedarf wegen der Entsorgungskosten des Abrissmaterials gab, konnte der Beschluss mit Verzögerung erst in diesem Jahr gefasst werden. Den Auftrag erhielt die Firma Koch aus Rodalben – sie hatte das günstigste Angebot abgegeben. Die reinen Abrisskosten belaufen sich auf knapp 48.000 Euro. Dazu kommen rund 25.000 Euro für die Entsorgung sowie die Baunebenkosten. Insgesamt wird ein Betrag zwischen 80.000 und 90.000 Euro fällig werden, der jedoch nicht komplett von der Stadt getragen werden muss, sondern bezuschusst wird.
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